Irgendwo im Nirgendwo... noch

Mir tut alles weh.

Die Landung war nicht gerade weich.
Verwirrt schaue ich mich um.

...Wo bin ich?...

War ich nicht grad noch im Zugabteil?

Hallo?...
Alles in Ordnung bei dir?

Wer...?
...
Wo...?

Wo bin ich..?

Eine warme etwas raue Hand greift nach meiner.
Komm, ich helf dir. Geht es?

Ich murmele ein grade so verständliches Ja.
Merke aber das mir etwas schwindelig ist.


....

Ich werde wach. Sonnenstrahlen blenden mich leicht.
Ich versuche mich aufzurichten. Das Schwindelgefühl ist immer noch da, aber ich fühle mich deutlich besser.
Ich schaue mich um...
Ich liege in einem fremden Bett. Es ist sehr gemütlich.
Neben mir steht ein Holztisch aus Birke, darauf ein kleiner Tontopf mit einer zierlichen roten Blume drin.
Die ganze Einrichtung scheint mir aus Holz zu sein.
Es riecht nach Essen, plötzlich bemerke ich wie groß mein Hunger ist.
Als ich gerade aufstehen wollte, klopfte es leise aber bestimmt an der Tür.
Bevor ich etwas sagen konnte öffnete sich diese.
Eine mir fremde Person stand im Türrahmen mit einem Tablett in der Hand.
Der Essensduft wurde intensiver, das Essen auf dem Tablett dampfte so stark, dass es gerade erst zubereitet worden sein musste.

Hallo, sagte eine freundliche Stimme, die offensichtlich von dem Fremden kam.
Ich hoffe du konntest dich ausruhen und ich war nicht zu laut.

Ich konnte kein Ton rausbringen...

Du musst sicherlich großen Hunger haben.

Die Person stellt mir das Tablett aufs Bett.
Pass auf! Es ist noch heiß.
Lass es dir schmecken, ich komme gleich nochmal nach dir schauen.

Ich nickte vorsichtig mit dem Kopf, trotz der Schmerzen versuchte ich ein lächeln aufzubringen.
Der Fremde lächelte zurück und schloss leise die Tür hinter sich.


Fortsetzung folgt.....


Kommentare 1

  • hm klingt nach einem vollrausch, mit positiven ausgang^^
    durchaus interessant ;)